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April 2012
Eurozone - Zinsausblick
Nachdem die Trendwende bei den Konjunkturumfragen so gut wie amtlich erschien, mussten aufkeimende Aufschwungshoffnungen zuletzt einen herben Dämpfer hinnehmen. Bei vielen Frühindikatoren fielen die Umfragewerte im März zum Teil überraschend deutlich zurück. Die einsetzende Rezession Ende 2011 in vielen Ländern des Euroraums dürfte sich vor allem in Südeuropa im ersten Halbjahr 2012 fortsetzen. Die stützenden Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB), welche die Risiken im Finanzsektor verringert haben (Kreditverknappung), können die dämpfenden Effekte aus den notwendigen Budgetsanierungen nicht gänzlich wettmachen.
Die konjunkturabhängigen Elemente der Preisentwicklung sind klar inflationsdämpfend. Die meisten Länder weisen erhöhte bzw. steigende Arbeitslosenquoten aus. Somit geht von einer wichtigen Kostenkomponente – den Löhnen von Arbeitern und Angestellten – im Euroraum kaum Inflationsdruck aus. Zudem begrenzt die starke Unterauslastung der Produktionskapazitäten den Preisanhebungsspielraum von Unternehmen. Allerdings sind die Inflationsraten einmal mehr vom Auf und Ab des Ölpreises geprägt. Dagegen wird sich das hohe Energiepreisniveau aufgrund von Überwälzungseffekten – beispielsweise werden gestiegene Transportkosten auf Güter aufgeschlagen – noch inflationstreibend erweisen. Daneben drücken auch in Zukunft in vielen Ländern Steueranhebungen (Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, etc.) die Konsumentenpreise nach oben. In Summe setzen wir Teuerungsraten im Jahresschnitt 2012 einmal mehr deutlich höher an, als es die schwache Konjunktur nahelegen würde.
Die EZB ist mit der unmittelbaren Wirkung ihrer umfangreichen Maßnahmen der letzten Monate zufrieden. Die Leitzinssenkungen Ende 2011 und vor allem die generöse Liquiditätszufuhr an Banken haben den Stress im Finanzsystem deutlich verringert und die Gefahr einer Kreditverknappung reduziert. Somit sind in den nächsten Monaten keine weiteren expansiven Schritte der EZB wie Leitzinssenkungen oder eine nochmalige Ausdehnung der Kredite an die Geschäftsbanken zu erwarten. Im Gegenteil, Teile der erweiterten Maßnahmenpalette wurden zuletzt gar nicht mehr (Staatsanleihenkäufe) oder nur mehr halbherzig (Käufe von gedeckten Bankenanleihen) genutzt und sollten wohl auch nur im Notfall wieder forciert werden.
In den kommenden Monaten wird die Notenbank wohl abwarten, bis niedrige Zinsen und Verfügbarkeit an Finanzierungen die Realwirtschaft beleben. Zudem wird in vielen Ländern die notwendige restriktive Fiskalpolitik die Konjunktur für lange Zeit belasten. In Summe ist eine lange Niedrigzinsphase zu erwarten.
Wohnbauförderung – Aktuelle Neuerung
Das heurige Jahr bringt einige Änderungen in der Wohnbauförderung:
- Wohnbaukredite, die zwischen 1991 und 1996 aufgenommen wurden, wurden mit 01.01.2012 automatisch billiger.
- Mit 01.07.2012 gibt es erhöhte Förderungen für verdichtete Bauweise (um bis zu 80 Euro/m²).
- Die Förderungsbeträge von Eigenheimen werden um jeweils 1.000 Euro (z.B. bei 4 Personen von 32.000,- auf 33.000,- Euro) erhöht.
- Bei Zusatzförderungen wird noch mehr Wert auf die positiven ökologischen Auswirkungen der geförderten Maßnahmen (Wärmepumpe, Solaranlagen, …) gelegt. Entsprechende Qualitätskriterien müssen hier erfüllt werden.
- Der maximale Kostenrahmen für Sanierungen erhöht sich auf 77.000 Euro.
Raiffeisen-Autofinanzierung
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Wussten Sie, dass
…. seit 1. April 2012 die Spekulationsfrist beim Verkauf von Immobilien gestrichen und eine „Immobilienertragsteuer“ von 25 % eingeführt wurde?
Bisher waren Einkünfte aus der Veräußerung von Immobilien nur innerhalb der Spekulationsfrist von 10 Jahren steuerpflichtig. Nunmehr unterliegt die Veräußerung von Immobilien grundsätzlich der Steuerpflicht, wenn die Veräußerung (Verpflichtungsgeschäft) nach dem 31.3.2012 erfolgt.
Für die Anwendung dieser zentralen steuerlichen Änderung im Rahmen des Sparpaketes spielen diverse Punkte (Anschaffungszeitpunkt – Altvermögen/Neuvermögen, Nutzung als Hauptwohnsitz, Verkauf aus Privat- oder Betriebsvermögen,…) eine entscheidende Rolle. Informieren Sie sich deshalb bitte frühzeitig bei Ihrem Steuerberater!
… SEPA-Überweisungen (= Überweisungen innerhalb der EU/EWR in Euro) seit 1. April 2012 in unbegrenzter Höhe durchführbar sind?
Die Höchstbetragsgrenze von 50.000,- Euro ist mit 31.03.2012 gefallen. SEPA-Überweisungen bzw. SEPA-Eingänge werden nun von uns grenzüberschreitend innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und EWR-Länder (Island, Liechtenstein, Norwegen) in unbegrenzter Höhe und zu denselben Entgelten wie Inlandszahlungen durchgeführt.
Raiffeisen Haus Kitzbühel – interessante Mietflächen
Trotz winterlicher Verhältnisse konnte der Baustart für das Raiffeisen Haus Kitzbühel wie geplant am 13.02.2012 erfolgen. Die Fertigstellung des Rohbaues ist für Juli 2012 geplant, der Einzug für das 2. Quartal 2013.
Mietflächen in einer absoluten Toplage in Kitzbühel warten zu sehr attraktiven Mietpreisen auf Sie. Sie haben Interesse an der Anmietung von Büroflächen im neuen Raiffeisen Haus? Dann wenden Sie sich bitte direkt an unseren exklusiven Partner, die Raiffeisen Immobilien Treuhand Kitzbüheler Alpen GmbH, Herrn DI (FH) Harald Hagelmüller unter 05352/63326-44881 oder info@rit-kitzalp.at. Er betreut unsere zukünftigen Mieter umfassend und berücksichtigt ihre individuellen Wünsche gerne bei der weiteren Bauausführung.
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Kommerz-Center Kitzbühel |
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Bankstelle Kirchberg |
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Bankstelle Jochberg |
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Diese Publikation dient lediglich der Information von an Finanzierungen interessierten Kunden. Sie stellt weder ein Finanzierungsangebot dar, noch übernimmt die Raiffeisenbank eine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die in der Publikation vertretenen Prognosen naturgemäß mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind.
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